Ausbildung

Allgemeines

 
Wir bilden Rettungshundeteams in den Sparten Fläche, Trümmer und Mantrailing aus.
Zur Ausbildung eines Rettungshundes eignen sich fast alle Rassen und Mischlinge.
Wichtig ist ein freundlicher und wesensfester Hund gegenüber Menschen und anderen Hunden.
Die Ausbildung kann bereits im Welpenalter begonnen werden. 
Genügend Zeit, Enthusiasmus und eine gewisse körperliche Belastbarkeit sollten vorhanden sein.  

Warum sucht der Hund den Menschen?

Während der Ausbildung macht der Hund immer eine positiver Erfahrung mit dem Menschen.
Personen, welche er findet, spielen, toben, streicheln oder füttern den Hund immer. So lernt der Hund, dass Menschen, die von ihm gefunden werden immer etwas tolles für ihn haben. Deshalb lohnt es sich für den Hund Menschen zu suchen und zu finden.
 

Flächensuche



Bei der Flächensuche bekommt das Rettungshundeteam ein Gebiet zugewiesen, welches sie absuchen müssen. 

 

Revieren:
Der Hundeführer läuft eine gerade Linie im Suchgebiet und weißt den Hund abwechselnd auf der rechten und linken Seite zur Suche ein.
 

 

Freisuche:
Der Hundeführer läuft das abzusuchende Gebiet so ab, wie es für Hund und Hundeführer am vorteilhaftesten ist. Dabei stöbert der Hund ohne ständige Anweisungen Flächen im Suchgebiet ab.

 

Trümmersuche



Das abzusuchende Trümmergelände (eingestürztes Haus etc.) wird vom äußern Rand systematisch bis zur Mitte vom Hund abgesucht. Der Hund sollte weitgehends in Sichtweite des Hundeführers sowie lenkbar auf Distanz sein. Eine, auch aus der Entfernung erkennbare Anzeige eines Fundes, durch bellen und scharren sind hier eigentlich ein Muss.

 

Mantrailing



 

Der Hund bekommt von der vermissten Person ein Geruchsprobe. Nach Aufnahme der Spur folgt der Hund dieser und führt seinen Hundführer zur vermissten Person. Dabei müssen die verschiedensten Untergründe und Umgebungen bewältigt werden. Die Spur kann dabei viele Stunden alt sein.

 

Anzeigearten

 
Bellen

Der Hund bellt bei der gefundenen Person so lange bis sein Hundeführer kommt.

Rückverweisen

Nachdem der Hund eine Person gefunden hat, kehrt dieser zum Hundeführer zurück und zeigt deutlich durch sein angelerntes Verhalten (z.B. vorsitzen und bellen) seinen Fund beim Hundeführer an. Dann führt der Hund ihn zur gefundenen Person.

Bringseln

Analog zum Rückverweis, lediglich die Anzeige beim Hundeführer ist grundsätzlich das Halten eines Bringels im Fang.